
10 Jahre zivile Seenotrettung
Seit 2016 ist SOS MEDITERRANEE im zentralen Mittelmeer aktiv. Zehn Jahre, in denen Zehntausende Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden konnten, während europäische Staaten ihrer Verantwortung nicht gerecht wurden.
10 Jahre Menschlichkeit auf See
Seit zehn Jahren ist SOS MEDITERRANEE dort, wo sonst kaum jemand hinsieht: auf einer der tödlichsten Fluchtrouten der Welt. Was als Initiative engagierter Bürger*innen begann, ist heute eine internationale Organisation, die unermüdlich Menschen in Seenot unterstützt, Menschenrechtsverletzungen dokumentiert und politische Verantwortung einfordert.
Ein Rückblick auf zehn Jahre Einsatz auf See. Und ein Blick auf die Frage, wie viele weitere Jahre zivile Seenotrettung noch nötig sein werden.
10 Jahre auf See: die wichtigsten Zahlen
Zahlen können das Ausmaß einer humanitären Katastrophe sichtbar machen, aber nicht vollständig erfassen, was sie bedeutet.
von SOS MEDITERRANEE gerettete Menschen
Einsätze
verlorene Einsatztage aufgrund von Festsetzungen
Zeugnis ablegen: Die Realität im zentralen Mittelmeer
Seit zehn Jahren dokumentiert unser Team, was auf dem zentralen Mittelmeer geschieht: seeuntaugliche Boote, unterlassene Hilfeleistung, gewaltsame Rückführungen und tausende Tote an Europas Außengrenzen. Die Katastrophe ist politisch gemacht.
Into the Storm


Unsere Forderungen
Seit zehn Jahre dokumentieren wir im Rahmen unserer Einsätze auf dem Mittelmeer die humanitäre Krise vor Ort. Diese Zeit hat ganz deutlich gezeigt, dass zivile Seenotrettung die Lücke, die die Staaten hinterlassen haben nicht alleine durch zivile Organisationen geschlossen werden kann. Immer noch sterben Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer. Humanitäre Hilfe allein reicht nicht. Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen handeln.
Staatliche Seenotrettung wieder aufnehmen
Europa muss wieder selbst Verantwortung übernehmen: mit einer proaktiven, staatlich geführten Seenotrettung im zentralen Mittelmeer sowie schneller Hilfe und Anlandung an sicheren Orten.
Keine Rückführungen in unsichere Länder
Die Rettungsverantwortung darf nicht an Staaten ausgelagert werden, in denen Menschenrechtsverletzungen drohen. Libyen und Tunesien sind keine sicheren Orte.
Zivile Seenotrettung schützen
NGO-Einsätze dürfen nicht kriminalisiert oder behindert werden. Hilfe für Menschen in Seenot ist Pflicht.
Transparenz und Rechenschaftspflicht
Rechtsverstöße und unterlassene Hilfeleistung auf See müssen offengelegt, untersucht und geahndet werden.
Eine politisch hergestellte humanitäre Krise

Werde auch Du Teil der Bewegung
Zehn Jahre nach dem Start unserer Mission bleibt die Lage im zentralen Mittelmeer tödlich. Jede Unterstützung zählt: Spende, engagiere dich freiwillig oder teile unsere Botschaft, um zivile Seenotrettung möglich zu machen.

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