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Einsatzbericht - 244 Menschen gerettet, Ocean Viking festgesetzt

2
January
2024

Ocean Viking hat drei Rettungsaktionen, beginnend in der Nacht zum 27. Dezember, durchgeführt. Insgesamt wurden in den Einsätzen 244 Menschen gerettet.

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Einsatzbericht - 244 Menschen gerettet, Ocean Viking festgesetzt

2
January
2024

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Ocean Viking hat drei Rettungsaktionen, beginnend in der Nacht zum 27. Dezember, durchgeführt. Insgesamt wurden in den Einsätzen 244 Menschen gerettet.

Zunächst retteten die Teams auf der Ocean Viking 122 Menschen, darunter 8 unbegleitete Minderjährige, aus einem Boot, auf Anweisung eines libyschen Patrouillenschiffs. Einige Überlebende sind chronisch erkrankt.

Gegen Mittag am 27. Dezember wurde von der Brücke ein überfülltes doppelstöckiges Holzboot gesichtet. Unter der Koordination der italienischen Behörden rettete das Team 106 Menschen, darunter 8 Frauen, 2 Schwangere und 4 Kinder.

Während die Rettungsboote von SOS MEDITERRANEE noch auf dem Wasser waren, entdeckte Colibri2 ein seeuntüchtiges Glasfaserboot in 14NM Entfernung in Seenot. Die Crew der Ocean Viking rettete die 16 Überlebenden. Es befanden sich nach den drei Rettungen 244 Überlebende an Bord der Ocean Viking. Die italienischen Behörden wiesen Bari als sicheren Hafen zu.

Am 30. Dezember gingen die 244 Überlebenden in Bari an Land. Gefährdete Personen und Familien waren die Ersten, die am Nachmittag von Bord der Ocean Viking gingen.

Festsetzung der Ocean Viking

Nach der Anlandung der Überlebenden in Bari, wurde die Ocean Viking zum 2. Mal innerhalb von zwei Monaten unter dem „Piantedosi-Dekret“ von den italienischen Behörden festgesetzt, das humanitäre Rettungsorganisationen dafür bestraft, lebensrettende Arbeit zu leisten, die die europäischen Staaten im zentralen Mittelmeer nicht tun.

Die Ocean Viking wird wegen einer minimalen Abweichung von ihrem Kurs festgesetzt, um auf einen Notruf auf dem Weg nach Bari zu reagieren – eine Abweichung, die keine Verzögerung verursachte. Die drei Rettungen von 244 Personen erfolgten unter der Koordination der Seebehörden.

„Dieses Gesetzesdekret ist ein weiterer Versuch, die Hilfe für Menschen in Not zu behindern. Sie zielt darauf ab, SAR-Schiffe für lange Zeit aus dem zentralen Mittelmeer fernzuhalten, was unweigerlich zu mehr Todesfällen auf See führt“, sagt Anita, Ocean Viking SAR-Koordinatorin.

Fotocredit: Alisha Vaya / SOS MEDITERRANEE

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