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Neuigkeiten aus dem Einsatz: Rettung am 21. April

21
April
2023

In den frühen Morgenstunden des 21. April rettete das Team der Ocean Viking in völliger Dunkelheit und bei rauem Wetter 29 Menschen von einem seeuntüchtigen Boot, das in der maltesischen Such- und Rettungsregion trieb. Die Menschen waren seit 5 Tagen in Seenot im Mittelmeer.

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Neuigkeiten aus dem Einsatz: Rettung am 21. April

21
April
2023

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In den frühen Morgenstunden des 21. April rettete das Team der Ocean Viking in völliger Dunkelheit und bei rauem Wetter 29 Menschen von einem seeuntüchtigen Boot, das in der maltesischen Such- und Rettungsregion trieb. Die Menschen waren seit 5 Tagen in Seenot im Mittelmeer.

Staatliche Rettungskräfte sind vor Ort, unterstützen aber nicht

20 Stunden vergingen vom ersten Notruf bis die Ocean Viking den Seenotfall fand. Obwohl die Behörden über die Situation Bescheid wussten, haben sie die Menschen den Elementen & immer schlechteren Wetterbedingungen überlassen und keine Rettung eingeleitet.

Während der Rettung kreiste ein maltesischer Helikopter über dem Seenotfall. Auch ein italienisches Patrouillenboot war vor Ort, doch niemand unterstützte uns bei der Suche nach dem Boot in Seenot oder übernahm die Koordinierung des Rettungseinsatzes.

Zwei Tagesfahrten zum zugewiesenen Hafen in Bari

Kurz nach der Rettung haben die italienischen Behörden uns das 770 km entfernte Bari für die Anlandung der 29 Überlebenden zugewiesen, zwei Tagesfahrten entfernt. Wir befürchten, dass im zentralen Mittelmeer weitere Leben in Gefahr sind.

Die Anlandung am 23. April

Nach zwei weiteren Tagen auf See konnten die 29 aus Seenot geretteten Menschen am Sonntagmorgen, 23. April, endlich in Bari von Bord der Ocean Viking gehen. In die Erleichterung über das Ende ihrer Strapazen auf See mischte sich bei uns Ärger und Sorge. Ärger darüber, dass diese Menschen 5 Tage im zentralen Mittelmeer in Lebensgefahr waren, ohne dass ihnen jemand zur Hilfe kam und Sorge, dass weitere Menschen im selben Meeresabschnitt in Not sein könnten und ohne ausreichende staatliche Rettungskapazitäten sich selbst überlassen werden.

Lucille Guenier / SOS MEDITERRANEE

Titelbild: Céline Martelet

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