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Tunesien: kein sicherer Ort zur Anlandung von Menschen in Seenot

30
December
2023

Die Rettung von Menschen in Seenot gilt nach internationalem Seerecht erst dann als abgeschlossen, wenn die Überlebenden an einem „Place of Safety“, also an einem sicheren Ort an Land gegangen sind. Die Anforderungen an einen solchen sicheren Ort sind rechtlich klar definiert.

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Tunesien: kein sicherer Ort zur Anlandung von Menschen in Seenot

30
December
2023

Heimatland

Rettungsdatum

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Die Rettung von Menschen in Seenot gilt nach internationalem Seerecht erst dann als abgeschlossen, wenn die Überlebenden an einem „Place of Safety“, also an einem sicheren Ort an Land gegangen sind. Die Anforderungen an einen solchen sicheren Ort sind rechtlich klar definiert.

Die Rettung von Menschen in Seenot gilt nach internationalem Seerecht erst dann als abgeschlossen, wenn die Überlebenden an einem „Place of Safety“, also an einem sicheren Ort an Land gegangen sind. Die Anforderungen an einen solchen sicheren Ort sind rechtlich klar definiert.

Im Jahr 2023 starteten die meisten der Boote, die das zentrale Mittelmeer in Richtung Europa überquerten, aus Tunesien – einem Land, in dem sich die menschenrechtliche und sozioökonomische Lage in den letzten Jahren kontinuierlich verschlechtert hat, insbesondere für Personen aus Subsahara-Afrika.

Auf Basis von Berichten internationaler Organisationen, Menschenrechtsbeobachter*innen, sowie von Geretteten an Bord der Ocean Viking, legt das folgende Positionspapier ausführlich da, warum Tunesien nicht die rechtlichen Anforderungen eines sicheren Ortes erfüllt. Überlebende können in Tunesien also nicht anlanden.

Hier geht's zum Positionspapier.

Titelfoto: Claire Juchat / SOS MEDITERRANEE

AKTUELLES

News
20.3.2026

Einsatzbericht 5/2026 der Ocean Viking

Am 19. März konnte die Besatzung der Ocean Viking in einem Einsatz insgesamt 116 Menschen, darunter 39 unbegleitete Minderjährige, 13 Frauen, ein Kind und zwei Babys, aus der überlappenden maltesischen und tunesischen SRR evakuieren. Die Personen befanden sich auf der Miskar Gasplattform, auf der sie am 16. März Schutz suchten, nachdem sie in einen Sturm geraten waren. Als sicherer Hafen wurde Marina di Carrara zugewiesen.
News
Menschen berichten
17.3.2026

Adam*: Ich möchte ein Fürsprecher sein. Um Menschen zu helfen.

Adam* kommt aus Somalia und ist 26 Jahre alt. Was als vermeintliche Reise begann, endete in Entführung, Haft, Gewalt und Angst – im Sudan und Libyen. Dort verbrachte er zwei Monate in einem Lager ohne ausreichend Essen, Schutz, Schlaf und Versorgung.
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12.3.2026

Ahmed*: Wenn mein Land wieder sicher ist, möchte ich zurückkehren

Ahmed* floh aus Somalia nach Libyen. Dort erlebte er Gewalt und Erpressung. Er wurde am 31. Dezember von der Crew der Ocean Viking gerettet. Sein größter Traum ist es, eines Tages Pilot zu sein.
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